Gymnasialzweig ab Jahrgangsstufe 5

An der Otto-Hahn-Schule sind in den Jahrgangsstufen 5 und 6 der Gymnasialzweig und
die Förderstufe parallel vorhanden; in den weiteren Jahrgängen der Sekundarstufe 1 sind die drei Bildungsgänge parallel. Somit sind sinnvolle Übergänge möglich.

Die Aufnahme in die Klasse 05GYM erfolgt nach Beratung durch die Grundschul -Lehrkräfte auf Elternwunsch. Für die Kinder aus den umliegenden Grundschulen in Nieder-Eschbach, Bonames, Nieder-Erlenbach und Harheim halten wir garantiert Platz frei. (Dazu muss im "Anmeldebogen für die weiterführende Schule" die Otto-Hahn-Schule genannt werden, am besten an erster Stelle.)

Bei der Klassenbildung berücksichtigen wir Elternangaben bzw. regionale Gesichtspunkte. Die OHS pflegt den Informationsaustausch mit den Grundschulen und versucht, "die Kinder dort abzuholen, wo sie sind". Für die Schülerinnen und Schüler wird der Übergang in die neue Schule durch Klassenlehrerunterricht in der ersten Woche, das "Otto-Hahn- Portfolio" und (Schüler-)"Mentoren" erleichtert.

Die Klassenräume der 5. und 6. Klassen sind seit dem Jahr 2005 im neuen Bauteil F untergebracht. In diesem befindet sich auch die Cafeteria mit Mittagessenangebot. Einmal pro Woche gehen die 5. Klassen mit ihrem/r Klassenlehrer/in gemeinsam essen. (siehe Info zu verbilligtem Mittagessen

Der gymnasiale Bildungsgang ist in Hessen seit einigen Jahren nach dem "G8-Modell" strukturiert: die Sekundarstufe 1 umfasst die Klassen 05GYM bis 09GYM; es folgt die Sekundarstufe 2 mit insgesamt drei Jahren. (Dies gilt bei uns ab Anfangsklasse im Schuljahr 2005/06; ältere Jahrgänge werden nach dem "G9-Modell" fortgesetzt)

Selbstverständlich wird an der Otto-Hahn-Schule der Unterricht im Gymnasialzweig nach den geltenden Lehrplänen (siehe homepage "www.kultusministerium.hessen.de") und der geltenden Stundentafel erteilt. In 05GYM sind es 30 Stunden/Woche, in 06GYM sind es 32 Std/Wo, in 07GYM sind es 34 Std/Wo usw.; ggf. kommen Förderstunden und Arbeitsgemeinschaft dazu. Die Schülerinnen und Schüler nehmen an verpflichtenden hessenweiten Lernstandserhebungen und Arbeiten teil.

Erste Fremdsprache im Gymnasialzweig ist Englisch (Sprachen an der OHS). Wir knüpfen an die Vorkenntnisse aus der Grundschule an. In Jg.stufe 6 beginnt die zweite Fremdsprache: Französisch oder Latein. In Jg.stufe 8 beginnt die dritte Fremdsprache Latein, alternativ dazu kann ein Kurs aus dem Wahlpflichtangebot der Schule (z.B. Homepage, Schulzeitung, Erste Hilfe, Informatik, naturwissenschaftlicher Kurs) gewählt werden.

Unser besonderes Anliegen in den beiden ersten Jahren des Gymnasialzweiges ist die Förderung guter Schüler und die Unterstützung schwächerer Schüler durch Wochenplanarbeit, innere Differenzierung und Förderstunden für Deutsch bzw. 'Lese- Rechtschreib-Schwäche'. Es wird eine Hausaufgabenbetreuung angeboten, für die ein geringer Kostenbeitrag erhoben wird.

Regelmäßige Elternabende und wöchentliche Sprechstunden sorgen für intensiven Kontakt zwischen Eltern und Lehrern.

Zu Beginn des 6. Schuljahres fahren alle Klassen für eine Woche in ein Landschulheim. Schwerpunkte dabei sind die Stärkung des sozialen Klimas in den Klassen und im Jahrgang sowie die naturkundliche / ökologische Projektarbeit.

Die 7. Klassen nehmen am Skilehrgang der Schule teil. Zu Beginn der 9. Klasse fahren die Gymnasialklassen in die Bundeshauptstadt Berlin, im 12. Schuljahr erfolgt die Abschlussfahrt. (Fahrtenkonzept der OHS)

Eine Berufsorientierung erfolgt in einem dreiwöchigen Betriebspraktikum in der Sekundarstufe 1 sowie eine ausführliche Berufs- und Studienorientierung in der Sekundarstufe 2.

Bei ungünstiger Leistungsentwicklung ist in den Jahrgangsstufen 5 und 6 eine Klassenwiederholung oder ein Wechsel in die Förderstufe angezeigt. Dies erfolgt im Sinne einer erfolgversprechenden Schullaufbahn für die Schülerin oder den Schüler in enger Beratung zwischen Eltern, Klassen- und Schulleitung. In bestimmten Fällen entscheidet gemäß den Bestimmungen die Klassenkonferenz der Lehrkräfte abschließend. In den weiteren Jahrgängen gelten die Versetzungsbestimmungen wobei an unserer Schule wegen der parallelen Zweige alternative Wege möglich sind. Bei vorzeitigem Abgang aus dem Gymnasium kann nach dem 9. Schuljahr der Hauptschulabschluss und nach dem 10. Schuljahr (bei entsprechendem Notenbild) der "Mittlere Abschluss" bescheinigt werden. Dieser ist dem Abschluss des Realschulzweiges gleichgestellt.

Das Ziel des gymnasialen Bildungsgangs ist die "allgemeine Hochschulreife", das Abitur.

Nach der Sekundarstufe 1 folgt die Oberstufe, die zwei Halbjahre 'Einführungsphase' und vier Halbjahre 'Qualifikationsphase' umfasst.

Die Abitur-Note setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen, dies sind die Noten bestimmter Kurse, die Ergebnisse der landesweit einheitlichen schriftlichen Arbeiten in drei Fächern und weiterer Prüfungen.

Somit gelten für alle Schulen die gleichen landeseinheitlichen Inhalte, Standards und Bewertungskriterien, das "Landesabitur".

Der "schulische Teil der Fachhochschulreife" kann nach -mindestens- zwei Halbjahren der Qualifikationsphase mit bestimmten Mindestleistungen erworben werden, falls das Abitur nicht erreicht werden kann oder dies nicht gewünscht wird.

(Information Gymnasiale Oberstufe)