Schulbibliothek - Hier kannst du was erleben!Eine Übersicht über die vielfältigen Aktivitäten aus den letzten MonatenBericht von Schulbibliothekarin Ute Hahn aus "Der Hahn 31"Du denkst noch immer, eine Schulbibliothek ist öd, fad und langweilig? Aber nicht deine! Was alles so läuft, kannst du im Folgenden lesen - aber mach dir doch dein eigenes Bild und schau einfach mal rein! Wir sind jeden Tag (also Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und bis Freitag!) zwischen 9 und 12:30 Uhr für dich da! So fing alles an …Lesen ist ... wie Eintauchen in eine andere Welt! / Lesen ist ... träumen. /Lesen ist ... schön. Diese Meinungen zum Thema Lesen wurden zur offiziellen Eröffnungsfeier der Stadtteilbibliothek Nieder-Eschbach und der Schulbibliothek in der Otto-Hahn-Schule von euch Schülerinnen und Schülern zusammen getragen und in der Schulbibliothek an einer Wäscheleine präsentiert.
Frau Ebeling, die Bürgermeisterin der Stadt Frankfurt, hielt eine feierliche Rede, in der sie betonte wie wichtig es sei, sich bereits früh mit Büchern auseinanderzusetzen. Sie zitierte folgendes wunderschönes arabisches Sprichwort: "Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt." Kinder der benachbarten Michael-Grzimek-Grundschule stellten zusammen mit ihren Lehrerinnen ihre Lieblingsgeschichten vor und demonstrierten mit ihrer Anwesenheit ihre Freude über die Wiedereröffnung der Stadtteilbibliothek. Auch Vertreterinnen und Vertreter der Schulgemeinschaft der Otto-Hahn-Schule waren anwesend. Herr Dr. Schmidt verlieh ebenfalls seiner Freude über die Wiedereröffnung der beiden Bibliotheken Ausdruck. Kennen wir uns schon?Die Schulbibliothek ist sicher vielen von euch schon bekannt. Fast alle von euch sind nun schon in Besitz einer Bibliothekskarte, die euch ermöglicht, kostenlos an jedem Schultag von 9.00 bis 12.30 h Bücher und andere Medien auszuleihen. Vor allen Dingen bietet sich in der Pause die Gelegenheit vorbei zu kommen, zu schmökern, Schach zu spielen, am BibQuiz oder an der WissensFrage teil zunehmen ...
Außerdem benutzen viele Klassen die Schulbibliothek als Unterrichtsraum. Mit Hilfe des WebOPACs (www.stadtbuecherei.frankfurt.de/sbaopac/) kann man schnell die geeignete Literatur finden. Diesen Online-Katalog der Stadtbücherei könnt ihr auch bequem von zu Hause aus bedienen, und ihr könnt dort auch in euer ganz persönliches Schulbibliotheks-Konto einsehen, Ausleihfristen verlängern und Medien vorbestellen. Dazu muss man lediglich sein Passwort bei mir erfragen. Keine Angst vor Lampenfieber!Hier berichteten SchülerInnen der 10 RB der Klasse 9 RB darüber, wie ein Referat entsteht und worauf man bei der Präsentation achten sollte: Wie trete ich auf? Wie gestalte ich eine Präsentation? Welche Hilfsmittel setze ich beim Vortrag ein? Wie gestalte ich Plakate?Wie muss ich mich auf die Präsentation vorbereiten? Und natürlich: Wie kann mir die Schulbibliothek dabei helfen?
Spätestens bei der Abschlussprüfung werden diese Kenntnisse von Nutzen sein, da die SchülerInnen sich auf ein von ihnen selbst ausgewähltes Thema vorbereiten und entsprechend vortragen müssen. Auch der anschließende Erfahrungsaustausch war für alle Beteiligten eine tolle Sache, denn mal ehrlich: wer hält schon gerne Referate? Buchvorstellung - Präsentation von Lesetagebüchern
Etwa vier Wochen lang haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6GA ein Lesetagebuch geführt, aus dem sie ihren verschiedene Beiträge vorstellten. So wurden beispielsweise Bücher anhand eines Zeitungsartikels vorgestellt, ein Comic gezeichnet oder auch Interviews mit den Buchhelden geführt. Aber auch künstlerische Betätigung kam nicht zu kurz: neben selbstgestalteten Plakaten wurde gerapt, was das Zeug hält! Ihr wollt mehr darüber wissen? Dann fragt doch mal die Klasse 6GA! Vorsicht, Kunst!26 Schüler/innen der Oberstufe (11) gestalteten in der "Aktionswoche Schulbibliothek" aus makulierten, d.h. ausgesonderten, Büchern wahre Kunstwerke. Es standen ganz unterschiedliche Titel zur Wahl: "Geld bringt Geld", "Therese, Geschichte einer Liebe", "Kakteen" … So entstand z. B. passend zu diesen Titeln ein Buch, dessen Cover mit einem Dollarzeichen versehen wurde und es schauen Geldnoten heraus, die Seiten des Kakteenbuches wurden so gefaltet, dass es selbst ganz stachelig wirkt, das Buch "Therese .." wurde mit einer roten Rose (aus einer Serviette) geschmückt Aber die Anlehnung an die Buchtitel war natürlich keine Voraussetzung - denn Kunst braucht Freiheit! Wer besondere Gestaltungsideen hatte, konnte sich selber die entsprechende Dinge mitbringen. Z. B. gestalteten Carina und Julie aus einem alten Telefonbuch einen kleinen Laptop. Aus Acrylfarben, Kleber, Biegedraht, Krepppapier und natürlich alten Büchern wurden wie von Zauberhand Sushigerichte, Laptops und Blumengestecke.
Auch Herr Moussa Ouedraogo, der Schulkünstler, besuchte uns zu diesem Termin. Er dreht nämlich einen Schulfilm. So filmte er u. a. diese Aktion, machte Interviews mit den Schülern - und mit mir, ha! Solltet ihr also nicht auf den Film warten wollen … alle Kunstobjekte sind noch immer in der Schulbibliothek zu bewundern. Die Rattenfänger von Nieder-EschbachWo Buch und Kultur zu Hause ist, darf auch das Theater nicht fehlen: Der Rattenfänger von Hameln (so heißt die bekannte deutsche Sage natürlich richtig) wurde von der Klasse 5FB in wochenlangen Proben mühevoll einstudiert und nach dem fulminanten Erfolg auf dem Schulfest erneut aufgeführt, und zwar als Schattentheater! Wo? Natürlich in deiner Schulbibliothek!
Sechs Klassen der vierten Jahrgangsstufe der Michael-Grzimek-Schule und August-Jaspert-Schule kamen in den Genuss einer exklusiven Aufführung, aber natürlich passen nicht über 100 Kinder auf einmal in die Schulbibliothek (nur in den Pausen …), deshalb fanden insgesamt drei Aufführungen statt. Am Ende der Vorführung hatten jeweils 2 Grundschüler die Gelegenheit in die Rolle eines Schauspielers zu schlüpfen, sich zu "verkleiden" und hinter die Leinwand zu gehen. Eine tolle Sache, und zwar für Schauspieler UND Zuschauer! Die Akteure traten sehr selbstbewusst auf und haben auch (fast) alles selbstständig organisiert. So sind Vertreter persönlich in die Schulen gegangen und haben die Klassen eingeladen. Auch die Begrüßungstafel wurde von der Klasse 5FB gestaltet und eine persönliche Verabschiedung ihres Publikums war nach der Aufführung ebenfalls selbstverständlich. Ihr habt das Schattentheater verpasst? Vielleicht gibt es ja für eure Klasse eine Sonderaufführung - fragt doch mal Frau Hill! Kuck mal - Kika!"Die ist anders, merkwürdig, so uncool!", "Passt nicht in unsere Klasse!", "Dieses Zigeunertuch! Überhaupt, wie sie aussieht", mit diesen und vielen weiteren Vorurteilen wurde Valerie konfrontiert als sie neu in die Klasse 7e kam. Katalin von Draskoczy alias Kika beschreibt in ihrem Buch "Die unvergessliche Klassenfahrt" eine dramatische Geschichte um Liebe, Hass, Freundschaft und Ausgrenzung. Die Schüler und Schülerinnen der 7GB und 7 GA waren begeistert vom Besuch der Autorin in der Schulbibliothek und hatten im Anschluss an die Buchvorstellung die Gelegenheit zu einem Gespräch. So beantwortete die Autorin u. a. Fragen zu ihrem beruflichen Werdegang und zur Entstehungsgeschichte des Buches. Auch ihr ungewöhnlicher Künstlername stieß auf reges Interesse: "Wieso nennen Sie sich Kika?" Lachend erklärt Katalin von Draskoczy "Diesen Künstlernamen hat meine Schwester erfunden, denn auch sie konnte meinen richtigen Namen nicht aussprechen." Du siehst: auch so was triffst du selten in freier Wildbahn, aber garantiert live und direkt in deiner Schulbibliothek: lebendige Autorinnen und Autoren, zum Anfassen und Ausfragen!
… neben diesen ganzen Veranstaltungen und Aktionen bieten dir wir natürlich auch Bücher, CDs, Preisrätsel etc. - und das an fünf Tagen die Woche, ganze 17, 5 Stunden lang, zum Hier lesen oder auch zum Ausleihen, und das garantiert auch heute! Neugierig geworden? Haben wir dich überzeugt? Bis gleich! Deine Schulbibliothekarin Ute Hahn |