Für 7,9 Mio. Euro erhält Otto-Hahn-Schule eine neue Sporthalle und 13 Klassenräume |
Stadt investiert noch in BildungVon Sören RabeNieder-Eschbach. Insgesamt 7,´9 Millionen Euro investiert die Stadt zurzeit in den Ausbau der Otto-Hahn-Schule im Urseler Weg. Gestern wurde die neue Sporthalle eingeweiht und zugleich Richtfest für den Anbau mit 13 Klassenräumen gefeiert. In Zeiten, in denen die Stadt auf Grund der schlechten Haushaltslage kaum noch Neubauten finanzieren kann, freuen sich die Politiker umso mehr über das, was noch möglich ist. So war gestern die Oberbürgermeisterin (OB) persönlich gekommen, um die Sporthalle zusammen mit Schulleiter Stefan Schmidt zu eröffnen. Und Petra Roth kam etwas ins Schwärmen, fühlte sie sich doch in ihre politischen Anfänge zurückversetzt. Denn in Nieder-Eschbach, direkt neben der Otto-Hahn-Schule, hatte die OB einst ihre ersten Meriten erworben. "Ich bin zu Hause angekommen", verkündete sie den Gästen. Sie unterstrich die Bedeutung der Gesamtschule nicht nur für den Frankfurter Norden. "Es gibt kaum eine Schule, die ein solches Leistungsangebot zu bieten hat." Stefan Schmidt versicherte, dass die Investition "hier sehr gut angelegt
ist, denn die Sporthalle wird rund um die Uhr genutzt". Neben der
Otto-Hahn-Schule wird die Michael-Grzimek-Grundschule ein Großteil ihre
Sportunterrichts in der Halle abhalten, zudem kann der TuS Nieder-Eschbach
die Räumlichkeiten nutzen. Aber was dem Schulleiter vielleicht noch etwas
wichtiger ist, steht nur einen Steinwurf weiter: der in nur dreieinhalb
Wochen errichtete Rohbau für die gymnasiale Oberstufe. "Damit sind wir auf
dem Weg zu einer Ganztagsschule", freut sich Schmidt. Denn im Neubau sind
neben 13 Klassenräume noch eine Cafeteria sowie eine Küche untergebracht.
Damit könnten dann erstmals auch Kinder über Mittag versorgt werden. Für
Schmidt ein "erster Schritt". Vor allem werde damit aber die Raumnot
genommen. Denn zurzeit müssen 43 Klassen mit 36 Räumen auskommen. Mit den 13
zusätzlichen Unterrichtsräumen ist das größte Problem dann beseitigt. Bleibt
noch die Lehrer-Misere. In Richtung Staatliches Schulamt merkte Schmidt an,
dass bei der zukünftigen Größe der Schule auch weitere Lehrer benötigt
werden. |