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Otto-Hahn-Schule freut sich über den Bau der Turnhalle

Wann die Stadt mit der geplanten Erweiterung der Nieder-Eschbacher Gesamtschule beginnt, ist hingegen noch unklar

Von Annik Aicher

Der Magistrat hat für den Bau der neuen Turnhalle an der Otto-Hahn-Schule in Nieder-Eschbach grünes Licht gegeben, obwohl das Projekt doppelt so teuer wird wie zunächst geplant. Im Februar könnten die Arbeiten beginnen.

NIEDER-ESCHBACH (ike). Zunächst sah es so aus, als ob sich beide Bauvorhaben auf unbestimmte Zeit verzögerten, weil die Kosten für die Turnhalle und den Erweiterungsbau doppelt so hoch wie geplant ausfallen werden (die FR berichtete). Ursprünglich sollte die Halle einen Grundriss von 18 mal 36 Meter haben. Sportvereine hatten aber erklärt, dass die entsprechende DIN-Norm bei 22 mal 44 Meter liege. Diese Maße wird die Halle nun haben. Die Stadt veranschlagt für sie 8,6 Millionen Mark. Sie wird sich an die bisherige Sporthalle anschließen. "Das wird jetzt zügig umgesetzt", sagte Michael Damian, Persönlicher Referent der Schuldezernentin Jutta Ebeling (Bündnis 90 / Die Grünen), auf Anfrage der FR. Voraussichtlich werde im Februar mit den Bauarbeiten begonnen, schätzt er. Ein Jahr später soll die Halle fertig sein. Trotz der Bauarbeiten könnten Schüler weiterhin in ihrer bisherigen Halle Sport treiben. "Die schwierige Andockphase wird wahrscheinlich während der Sommerferien sein", erklärt Damian. Erfreut über die Entwicklungen zeigte sich Stefan Schmidt, der Leiter der Otto-Hahn-Schule. "Im Moment sieht's sehr, sehr gut aus", meinte er.

Was dem Schulleiter dennoch Probleme macht, ist der Erweiterungsbau. Unklar sei, wann die Schule ihre zusätzlichen Räume erhalten wird. Bautechnisch sinnvoll sei es jedoch, so Schmidt, sie zeitgleich mit der neuen Turnhalle zu bauen. "Dann müssten wir nur eine Baustelle einrichten." Deshalb solle der Erweiterungsbau schon jetzt beschlossen und in den Haushalt eingebracht werden, fordert er. Die Kosten dafür lägen bei etwa sieben Millionen Mark (3,6 Millionen Euro), sagte Schmidt. Uneinig sind sich Schule und Schulamt aber über die Anzahl der zusätzlich benötigten Klassenräume. Während Stefan Schmidt von mindestens 13 neuen "allgemeinen Unterrichtsräumen" aus- geht, plane das Schulamt sechs Räume ein.

Die Otto-Hahn-Schule sei schon jetzt überbelegt, begründet Schmidt den angemeldeten Bedarf. Sie habe im August dieses Jahres nur 150 von rund 340 Grundschülern aus Nieder-Eschbach, Bonames, Nieder-Erlenbach, Harheim und Kalbach aufnehmen können. Wegen der zahlreichen Neubaugebiete werde die Schülerzahl noch weiter wachsen. "Deshalb muss vor Ort dringend etwas für das Schulangebot der Kinder hier getan werden", meinte Schmidt.

"Wir müssen uns genau den Raumbedarf der Schule ansehen", sagte hingegen Michael Damian. Die Anzahl der sechs- bis sieben Parallelklassen in den Jahrgängen fünf bis zehn "scheinen uns relativ hoch zu sein", so Damian. Schüler der nördlichen Stadtteile könnten in Zukunft außerdem die Drake-School am Frankfurter Berg - die ehemals amerikanische Einrichtung soll zu einer vierzügigen Gesamtschule umgebaut werden - nutzen.

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Copyright © Frankfurter Rundschau 2001
Dokument erstellt am 28.11.2001 um 23:59:42 Uhr
Erscheinungsdatum 29.11.2001
Mit freundlicher Genehmigung von Autorin und Verlag.

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Autorin: Annik Aicher html-Umsetzung: Andreas Tripp Datum: 30.11.2001