Die Krimml-Zeitung - Reportagen von der Skilehrwoche

Herausgeber: Frau Schneider und die 7GA

Ski- und Liftfahren machen Spaß

Die beiden Klassen R7b und G7a fuhren für eine Skilehrwoche nach Österreich, in den Skiort Hochkrimml. Das ist Tradition an der Otto-Hahn-Schule in Frankfurt. Als wir nach der langen Busfahrt (12 Stunden!) in der Jugendherberge angekommen waren, gab es Abendessen. Am nächsten Tag machten wir uns fertig zum Skifahren.

Für viele bedeutete das: das erste Mal auf Skiern! Alle wurden in Gruppen eingeteilt, in denen zunächst gelernt wurde, wie man auf Skiern zu stehen hat. Nach einigen Abstürzen ging es schon los mit Gleichgewichtsübungen: Bein mitsamt den Skiern hoch, Drehungen usw. Anschließend fuhren wir schon einen kleinen Hügel hinunter und kurze Zeit später Kurven. Dazu musste man natürlich erst mal lenken lernen. Als die Grundlagen durchgenommen waren, wurden alle in Leistungsgruppen eingeteilt. Dort lernten wir Schlepplift fahren. Trotz einiger Stürze machte es riesigen Spaß, immer wieder hoch bis zum dritten Skiliftpfosten zu fahren und dann wieder runterzusausen. Danach fuhren wir mit dem Lift bis zum Ende und hatten ein längeres Stück Piste vor uns. Nun waren alle schon ziemlich geübt im Schlepplift fahren. Die nächste Herausforderung hieß: Sessellift. Einige fuhren mit ihm bis an die Spitze des Berges (2040 m). Es klappte gut und von Tag zu Tag machten wir Fortschritte. Ein Lift trug den lustigen Namen "Duxer Bubble Lift". Schließlich konnten wir immer steilere Hänge hinuntergefahren und alle Liftarten benutzen. Als sich die Woche dem Ende zuneigte, durfte jeder bei einem Slalomwettbewerb zeigen, was er in dieser Woche gelernt hat. Ich denke unsere Skilehrwoche hat allen gefallen und riesigen Spaß gemacht.

(Janina Boxan 7GA)


Ein Sprung vom Dach - ein Sprung in den Tod ?

Eine Tradition der Otto-Hahn-Schule ist es, dass jedes Jahr die 7. Klassen zu einer Skilehrwoche nach Österreich fahren. Die R7b und die G7a fuhren nach Hochkrimml.

Am zweiten Abend gingen einige Schüler der beiden Klassen zum Spaß vor die Herberge. Da kamen zwei Mädchen auf die Idee von einer kleinen Hütte in den ca. 1 Meter hohen Tiefschnee zu springen. Ann-Kathrin und Fabiola, von denen die Idee kam, wollten zuerst springen, doch André und Oliver rannten an ihnen vorbei und sprangen einfach hinunter. Die anderen zögerten, da der Schnee auf dem Dach, sehr hoch war und am Rand über das Dach leicht hinüber hing. Doch die wagemutigen Damen schoben den Schnee hinunter, um sicheren Stand beim Absprung zu haben. Als Ann-Kathrin ein Stück zu weit nach vorne trat, fiel sie dennoch hinunter, da sprang Fabiola sofort hinterher. Lachend stapften beide durch den Tiefschnee zurück nach oben. Die anderen sprangen dann auch und es war total lustig. Bis Frau Vogt kam! Natürlich gab es etwas Ärger.

Später am Abend, als alle Schüler und Schülerinnen im Speisesaal versammelt waren, klärte Herr Vogt die Klassen darüber auf, wie gefährlich der Spaß gewesen war; denn unter der Schneedecke hätten viele Gefahren lauern können, z.B. ein Stacheldraht oder spitze Gegenstände. Er sagte, dass es auch anders hätte ausgehen können, schlimmstenfalls sogar mit dem Tod. Dies brachte uns doch zum Nachdenken. In Zukunft sind wir vorsichtiger - hoffentlich!


(Ann-Kathrin Hartmann und Fabiola Risoleo 7GA)


Fatimas Skiunfall

Die Klassen G7a und R7b der Otto-Hahn-Schule aus Frankfurt fuhren vom 11.2.06 bis 18.2.06 mit dem Bus nach Hochkrimml in Österreich. Dort passierte Fatima Gomes Saglimbeni ein Schiunfall.

Wie jeden Tag fand nach dem Frühstück der Schikurs statt. Auch im Anschluss an das Mittagessen ging es weiter mit dem Schifahren, dieses Mal aber auf einer anderen Piste. Das Schlimme war, dass es Nebel gab. Die Gruppe fuhr mit den Alpinis, das sind kürzere Schier, den Berg hinunter.

Die blaue Piste hatte viele Unebenheiten, aber auf den ersten Metern ging alles gut. Leider überholen einige wagemutige Jungen ungeübte Schifahrer. So wurden diese abgelenkt und mussten bremsen. Auf einmal wollte Fatima, die Anfängerin war, die Kurve nehmen, doch sie verlor die Kontrolle über die Schier. Sie landete auf den Knien und das rechte Bein wurde dabei verdreht. Es sah aus als wollte sie einen Spagat mit Schiern machen.

Nach lautem Schreien der Verletzten kam schon die Schilehrerin Frau Reis und fragte: "Was ist denn passiert?" Fatima antwortete: "Ich wollte die Kurve nehmen, aber ich habe die Kontrolle verloren." Frau Reis erkundigte sich, ob Fatima Schmerzen hatte. "Es tut mir am Knie und am Fußgelenk weh", antwortete Fatima. Daraufhin half die Schilehrerin ihr hoch und fragte: "Kannst du noch laufen?" "Ja, ein bisschen", erwiderte die Schülerin.

Ihre Gruppe musste mit einer anderen Gruppe weiterfahren und Frau Reis ging mit ihr die Piste hinunter. Es dauerte einige Zeit bis sie unten ankamen. Frau Reis und Herr Stockmann, der Snowboardlehrer, fuhren mit Fatima zu einem Arzt. Zuerst mussten Röntgenaufnahmen gemacht werden. Danach untersuchte der Arzt sie gründlich und es stellte sich heraus, dass die Innenbänder überdehnt und der Knöchel verstaucht waren. Das ist zwar schmerzhaft, aber nicht so schlimm. Sie musste regelmäßig Salbenverbände anlegen Als sie wieder um 18 Uhr 15 am Sporthotel ankamen, waren die anderen bereits fertig mit dem Essen, aber zum Essen war ihr sowieso nicht zu Mute.

An den anderen Veranstaltungen, wie z.B. das Bauen von Schneeskulpturen und dem Slalomwettbewerb am letzten Tag, für die es Medaillen und Urkunden gab, konnte Fatima leider nicht mehr teilnehmen.

Trotzdem meinte Fatima: "Ich fand die Schilehrwoche insgesamt sehr schön. Wenn ich eine Gelegenheit dazu habe, würde ich gerne noch einmal Schi fahren."

(Fatima Gomes Saglimbeni 7GA)


Endlich Disco!

Wie jedes Jahr fuhren die 7.Klassen zu einer Skilehrwoche. Das ist typisch für die Otto-Hahn-Schule in Frankfurt/Nieder-Eschbach. Die G7A von Frau Schneider und die R7B von Herrn Holm reisten nach Hochkrimml, das liegt in Österreich.

Die Schüler konnten zwischen Alpinskilaufen, Snowboard-Fahren und Langlauf wählen und wurden dann in den verschiedenen Disziplinen unterrichtet. Nach einem anstrengenden Tag im Schnee, wurden am Abend immer verschiedene Programme angeboten, z.B. Karten- und Brettspiele, eine Nachtwanderung oder Poporrutschen im Schnee u.v.a.

Doch alle warteten nur auf ein Ereignis: die versprochene Disco. An einem Abend war es endlich soweit. Die Mädchen freuten sich besonders und Herr Vogt, der Leiter der Skilehrwoche, sagte, dass sie zwei Stunden Zeit hätten. Alle Mädchen stürmten in ihre Zimmer, um sich "aufzubrezeln". Als sich alle umgezogen hatten, trafen sie sich in dem größten Zimmer. Dort schminkten sie sich gegenseitig und gaben ihrem Disco-Outfit noch den letzten Schliff.

Dann ging es los! Die Lehrer hatten den Skikeller geschmückt und abgedunkelt und zwei DJs, Manuel Müller und Herr Holm, "engagiert". Alle stürzten sich erwartungsvoll in den Kellerraum, in dem sich das Spektakel abspielen sollte. Wie vorauszusehen setzten sich die Schüler zuerst auf die Bänke. Doch dann machte einer den ersten Schritt und die meisten Kinder fingen an zu tanzen und amüsierten sich bestens. Nach ein paar Minuten zeigten sich einige verborgene Tanztalente. "Das hätte ich von manchen gar nicht erwartet", sagte ein Mädchen aus der G7A.

Auch einige Lehrer schwangen das Tanzbein. Die Musik war eher aus den 80er und 90er Jahren, denn kaum ein Schüler hatte eine CD von zu Hause mitgebracht. Am Ende gab es noch ein sehr schönes Abschlussbild: Die Mädchen fassten sich alle an den Händen und bildeten einen Kreis, in dem die Jungen tanzten. Das hat jedem gefallen und Spaß gemacht. Am Ende der Disco waren die Schüler zufrieden, müde und erschöpft. Das war ein schöner Abend, an den sich alle noch lange erinnern werden.




(Lena Berg 7GA)


Ein Urzeitfisch aus Schnee

Jedes Jahr fahren immer zwei 7. Klassen der Otto-Hahn-Schule aus Frankfurt zu der Skilehrwoche nach Hochkrimmel in Österreich. Dieses Jahr waren es die Klassen G7a und R7b, die dort Ski, Snowboard und Langlauf fuhren.

Am Donnerstagabend gaben die Lehrer den Klassen eine Aufgabe, die gleichzeitig ein Wettbewerb war. Sie hieß: Baut Schneeskulpturen. Also zogen die Schüler wieder ihre Schneeanzüge an und gingen vor das Haus in den Schnee. Zuerst gab es eine Schneeballschlacht, doch dann machten sich an die Arbeit. Teil nahmen neun unterschiedlich große Gruppen und einige, die lieber alleine arbeiten wollten.

Die erste Gruppe baute eine Meereslandschaft mit Arielle und König Triton, die nächste einen Urzeitfisch. Weitere Teams gestalteten ein Herz auf Beinen, eine Schneecouch mit Fernseher, eine Pinguinfamilie, einen Alien, eine Pyramide, einen Delphin und eine Schildkröte, die so flach war, dass sie "die überfahrene Schildkröte Hildegard" getauft wurde.

Matthias gestaltete eine Pokemonfigur namens Feurigel und Manuel, wie jeder erwartet hatte, Papa Schlumpf mit roter Zipfelmütze. Es machte viel Mühe, denn als Hilfsmittel standen nur die Hände, zwei große Schaufeln und ein entliehenes Küchenmesser zur Verfügung. Doch es lohnte sich.

In einer Gruppe waren Jacqueline, Meike, Monja, Lena, Aaron und Michelle, die viel Spaß am Bauen hatten und gut miteinander arbeiteten. Bei ihnen gab es keinen Gruppenführer, nur ab und zu gaben sie sich gegenseitig Anweisungen. Eigentlich wollten sie ein Flugzeug bauen, da sie dies aber nicht hinbekamen, wurde aus dem Flugzeug ein Fisch. Nachdem ein Lehrer gesagt hatte: "Das sieht ja wie ein 400 Millionen alter Ichthyostega aus!", bekam das Kunstwerk die Bezeichnung Urzeitfisch. Trotz Kälteprobleme gelang ihnen die Figur recht gut.

Zwischendurch schauten die Gruppenmitglieder auch nach den anderen Schneeskulpturen, da sie sich ihre Chancen auf den ersten Platz ausrechnen wollten. Als alle fertig waren, zeigten die Teilnehmer ihre Bauwerke stolz den Betreuern.



Diese berieten sich über die Platzvergabe und machten Fotos. Am letzten Tag gab es dann die lang erwartete Siegerehrung. Alle warteten gespannt im Gemeinschaftsraum. Da traten auch schon die Lehrer ein und verkündeten die einzelnen Plätze: Den 3. Platz belegte die Schildkröte, die beiden 2. Plätze errangen der Urzeitfisch und die Pinguin-Familie und den ersten Platz erhielt die Unterwasserwelt der zahlenmäßig größten Gruppe.

Die ersten drei Siegergruppen bekamen einen Korb mit Süßigkeiten, den sie untereinander aufteilten. Der nächste Tag war traurig, denn durch den starken Schneefall musste der Parkplatz, auf dem die Skulpturen gebaut worden waren, geräumt werden. Alle Figuren waren nun überfahrene Figuren. Oder: Im wahrsten Sinne des Wortes "platt wie eine Flunder".





(Michelle Brandt, Matthias Kirsche, u.a. der 7GA)


Der verpatzte Langlaufwettbewerb

Wie jedes Jahr fuhren die 7. Klassen der Otto-Hahn-Schule zusammen mit den Klassenlehrern und Skilehrern zu einer Skilehrwoche. Die G7A und die R7B waren in Hochkrimml in Österreich. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich zwischen Snowboard, Alpinski und Skilanglauf entscheiden. Zehn Schülerinnen wählten Langlauf und es machte ihnen sehr viel Spaß.

Die Schülerinnen lernten von Herrn Franke eine ganze Menge, z. B. die richtige Bewegung auf den Langlaufskiern, wie man steile Hänge herunterfährt sowie Langlaufregeln. Am Freitag, dem letzten Skitag, fuhr die Langlaufgruppe zusammen ihrem Langlauflehrer zum Biathlon. Biathlon ist eine kombinierte Disziplin aus Langlaufen und Schießen mit einem Gewehr auf Schießscheiben. In Krimml wurden Schneebälle, die die Teilnehmer zuvor geformt hatten, als Schussmaterial verwendet. Nach zwei Langlaufrunden auf Zeit, versuchten die Teilnehmerinnen einen Pfeiler mit ihren Schneebällen zu treffen.

Das war gar nicht so einfach! Nur wenige trafen das Ziel. Herr Franke verteilte dafür Wertungspunkte. Nachmittags begann der zweite Teil des Wettkampfes: Eine Loipenstrecke sollte in kürzester Zeit zurückgelegt werden.

Die Gruppe, die aus Michelle, Lena, Jacqueline, Natalia, Monja, Tiziana und Samira bestand, lief mit ihren Langlaufskiern zur Duxer Alm. Herr Franke gab das Startsignal und alle setzten sich in Bewegung. Also fuhren sie los und Frau Schneider wartete zusammen mit Herrn Franke am Ziel auf die Schülerinnen, um sie zu fotografieren und zu filmen. Aber nach zwanzig Minuten kam immer noch keine Langläuferin an. Die beiden Lehrer warteten schon gespannt und machten sich Sorgen.

Endlich kamen sie an und zwar alle gleichzeitig! Die Gruppe war so langsam gewesen, weil sie immer aufeinander gewartet hatten. Ihre Absicht war "Teamwork" zu zeigen, weil sie Freunde sind. Dies konnte Herr Franke nicht verstehen und reagierte sehr verärgert.

Er bezeichnete dies als ein sehr unsportliches Verhalten und versuchte ihnen klar zu machen, dass das ein Einzelwettkampf gewesen war und kein Mannschaftswettbewerb. Er war so enttäuscht, dass er ihren Erklärungen gar nicht richtig zuhörte und sie sofort zur Jugendherberge zurück schickte.

Frau Schneider lud ihn zu einer heißen Schokolade ein und versuchte ihm, das Verhalten der Mädchen zu erklären. Eigentlich hatte er vorgehabt, die ganze Gruppe von der Preisverleihung auszuschließen. Am Abend entschuldigten sich die Mädchen bei ihm und erklärten ihm, was sie sich dabei gedacht hatten. Er verstand sie nun etwas besser, fand aber immer noch, dass es unsportlich und unfair ihm gegenüber gewesen war, denn er hatte viel Mühe in die Vorbereitung gesteckt.

Sie bekamen alle Null Punkte für diesen Durchgang. Ziemlich traurig gingen sie in ihr Zimmer und fanden es sehr ungerecht, dass nun Xenia, Angelina und Eveline, die nicht mitgefahren waren, mehr Punkte bekommen sollten als sie. Da sie aber nichts dran ändern konnten, warteten sie die Siegerehrung ab, die am Abend stattfinden sollte. Alle waren sehr gespannt, wer den ersten Platz belegte.

Nach dem Abendessen begannen die Siegerehrungen. Als endlich die letzte Siegerehrung, die der Langlaufgruppe, an der Reihe war, waren alle gespannt: Natalia erreichte den dritten, Xenia den zweiten und Jacqueline den ersten Platz und ihre entsprechenden Medaillen. Nach der Siegerehrung gingen die Mädchen hoch in ihr Zimmer und redeten noch eine ganze Weile über ihr nicht gerade erfreuliches Erlebnis.

Nach und nach fielen ihnen die Augen zu, ihr Tag war ja auch anstrengend genug gewesen. Die Mädchen lernten daraus, dass man nicht immer zusammen halten darf, sondern und mal gegeneinander kämpfen muss!


(Jacqueline, Monja, Tiziana 7GA)




Die "wilden Hühner " in Hochkrimml

Vom 11.2.06 bis zum 18.2.06 verreisten die Klassen R7b und die G7a aus der Otto-Hahn-Schule nach Hochkrimml (Österreich), um dort Skifahren zu lernen. Die Ausrüstung wurde von der Schule zur Verfügung gestellt. Es ist alljährliche Tradition, dass alle 7.Klassen eine Skilehrwoche unternehmen.

Neun Kinder wurden ohne großes Bedenken in eine Gruppe eingeteilt. Anfangs noch unwissenend, dass es sich hier um eine ganz undisziplinierte Gruppe handelte, nahm die freundliche Frau Vogt die Aufgabe an, den Kindern das Skifahren beizubringen. Sie selbst fuhr schon im Kindesalter Ski. Neben Frau Vogt lehrte Frau Reis ihre "Carvalinogruppe" das Fahren mit Kurzski, Herr Vogt (Frau Vogts Vater) übernahm die schon etwas geübten Skifahrer, Herr Stockmann brachte den Kindern das Snowboardfahren bei und Herr Franke unterrichtete den Skilanglauf.

Anfangs stellte sich Frau Vogts Gruppe noch recht ungeschickt an. Es wurde während der Fahrt gegackert, gebellt und geschrieen und noch anderer Unsinn gemacht, sodass die anderen Skifahrer "behindert" wurden und kleinere Unfälle passierten. Diese "Verrückten" nannten sich schließlich "Die wilden Hühner" und behielten diesen Namen während der ganzen Skilehrwoche.

Sie hatten jede Menge Spaß im Schnee und lernten dennoch viel. Die Mühe der Skilehrer zahlte sich aus und alle, bis auf die wenigen Verletzten, die im Sporthotel bleiben mussten, nahmen am letzten Tag an dem Wettkampf teil.

Der Slalomparcours war gegenüber dem Schlepplift auf der blauen Piste aufgebaut worden. Wie bei den Profis sollten rotblaue Stangen in möglichst kurzer Zeit umfahren werden. Es lag frischer Schnee auf der Piste, die von der Pistenraupe optimal präpariert worden war. Die Carvalinogruppe begann zuerst. Alle Schülerinnen und Schüler waren aufgeregt und hatten ein Kribbeln im Bauch. Jean-Pierre startete als Erster und eröffnete hiermit das Rennen seiner Gruppe.

Er wurde insgesamt Zweitbester. Cintia, die als Dritte losfuhr, kam als schnellstes "Wildes Huhn" im Ziel an. Der Wettkampf war sehr spannend, da viele nur wenige Hundertstelsekunden Abstand voneinander hatten.

Am Nachmittag wurden die Schüler mit bunten Fledermaussegeln ausgestattet, d.h. sie liefen ohne Skistöcke Ski und hatten stattdessen die Segel in der Hand. Das sah supertoll aus und alle Skiläufer drehten sich nach ihnen um. So wurden aus den "wilden Hühner" dann doch noch gute Skifahrer.

Manchen gefiel es sogar so gut, dass sie das Skifahren zur ihrer neuen Lieblingssportart machten. "Es hat uns viel Freude und Spaß bereitet. Wir würden gerne noch mal hinfahren", kommentierte ein Junge aus der Vogt-Gruppe die Klassenfahrt und alle stimmten ihm zu.


(Demir Krasniqi 7GA)


Der Skislalom

Jedes Jahr fahren die 7. Klassen der Otto- Hahn- Schule aus Frankfurt nach Hochkrimml in Österreich und dieses Jahr waren die Klassen G7a und R7b an der Reihe. Die Schüler konnten sich entweder für Langlauf, Ski oder Snowboard entscheiden. Die Skilehrwoche ging von Samstag, den 11.02.06 bis Samstag, den 18.02.06.

Am letzten Skitag nahmen alle Ski und Snowboardgruppen, welche von FrauVogt, Herrn Vogt, Frau Reis und Herrn Stockmann geleitet wurden, an einem Slalom teil. Die Rennstrecke war rechts neben dem Schlepplift aufgebaut worden. Während die vier Lehrer schon einmal hoch fuhren, um den Slalom aufzubauen, durften alle Schüler noch ein bisschen alleine üben.

So ein Slalom ist für Anfänger gar nicht so einfach. Die Carvalino-Gruppe, das sind Skifahrer mit Kurzski, musste als erstes starten, doch sie machten es gut, denn keiner von ihnen stürzte. Aber die fortgeschrittenen Skifahrer, die Herr Vogt unterrichtet hatte, waren so übermotiviert, dass zwei Mädchen stürzten und sogar ihre Skier verloren. Doch sie rappelten sich wieder auf und fuhren weiter, wofür sie ein großes Lob von Herrn Vogt bekamen.

Die Teilnehmer der Ski-Gruppe von Frau Vogt kamen heil den Berg hinunter. Die Snowboarder taten sich mit dem langen und eng gesteckten Parcours besonders schwer. Viele stürzten, sogar Ann-Kathrin, die schon seit Jahren Ski- und Snowboard fährt, passierte dies. "Beim Slalom bin ich gestürzt und danach war ich sogar ein paar Sekunden ohnmächtig. Aber als ich wieder aufwachte, stellte ich mich sofort wieder auf das Snowboard und fuhr weiter", beschrieb sie den Unfall. Manuel versuchte es erst gar nicht und lief die Piste hinunter. Herr Stockmann nahm das Wettrennen auf Video auf und Frau Schneider machte Fotos.

Am Abend bekamen die drei schnellsten Jungen und Mädchen Urkunden und Medaillen. Keiner hatte es bereut, mitgemacht zu haben.

(Vanessa Großheim 7GA)