Echnaton fährt Rhönrad oder spielt FußballVorbildliche Präsentationen von Mittelstufenschülern
Eindrucksvoll und fundiert machte Dominique Fröhlich zu Beginn seine Zuhörer mit den Gründen und den Folgen von Asthma vertraut, man konnte die Beklemmung von Patienten bei einem Asthma-Anfall förmlich spüren. Gleich danach setzte Nora Schotten mit einem freiwillig angefer-tigten Referat über Kristalle, sie hatte ein Praktikum in der Uni-Frankfurt absolviert, einen ersten Höhepunkt. Ausführlich und anschaulich setzte sie die Zuhörer mit einer schönen Powerpoint-Präsentation ins Bild. Weiter ging die Reise durch die Themen, angeführt von Saskia Reisinger, die über Shotokan-Karate berichtete, dabei die Farben der Gürtel erläuterte, einige Techniken vorführte und abschließend ein Schattengefecht mit mehreren Gegnern absolvierte. Anschließend entführte Katharina Mongiovi das Audi-torium nach Sizilien, Jasmin Stein erläuterte die Hintergründe des Angrif-fes der Japaner auf Pearl Harbour, bevor Pharao Echnaton den Hörsaal betrat. Helena Merk wusste geschickt ihr hervorragend vorbereitetes Refe-rat über den ägyptischen Herrscher in Szene zu setzen und erntete ver-dienten Applaus, sie hatte ihr Publikum mit einem scheinbar unpopulären Thema in ihren Bann gezogen. Die rechtlichen Hintergründe des Internet-Handels waren das Thema von Philipos Woldemichael, der wertvolle Hin-weise für den Einkauf im Internet vermittelte. Jasmin Yosief berichtete vom Krisenjahr 1923 in der Weimarer Republik. Routiniert und scheinbar mühelos führte dann Celine Schultz in die Hintergründe ihres Hobbys (Rhönrad-Turnen) ein, dabei setzte sie gekonnt verschiedene Medien ein und vermittelte eindrucksvoll die Faszination dieses Sports. Das vorletzte Thema Geschichte des Fußballs erwies sich als Publikumsmagnet, denn plötzlich war der Hörsaal fast voll. Waldemar Wächter breitete die Vorläufer des Fußballs aus, so konnte er von Spielen berichten, in der zwei Stadthälften (600 Leute) gegeneinander spielen, die Tore sind ein Hafen-becken und eine Straßenkreuzung, die 2 km auseinander liegen. Den Abschluss gestaltete Arnold Andiek, der über die Gründung und die wirtschaftliche Basis des FC Bayern München berichtete. Obwohl die meisten Referenten, manchmal sichtbar, manchmal im Verborgenen, mit ihrer Nervosität zu kämpfen hatten "Das war schlimmer als bei der eigentlichen Präsentation", konnten vor allem die zukünftigen Prüf-linge sich ein sehr gutes Bild davon machen, wie sie ihre Präsentation im nächsten Jahr gestalten müssen. |