"Schweinegippeimpfung" bis "Wer stirbt in der FAZ"Zeitungsprojekt (FAZ und IZOP) "Jugend liest" mit Projekttag beendetBericht: Andreas TrippIn drei Wochen läuft die Lieferung der FAZ für 21 SchülerInnen und ihren Kursleiter leider aus, denn am 30. Januar endet das im Februar 2009 von der G12a/G13a mit einer Portion Schwung begonnene Projekt des IZOP-Institutes und der FAZ: "Jugend liest". Mit der Hilfe eines einjährigen Abonnements der Zeitung für Deutschland sollten die Schüler, die alle keine regelmäßigen Zeitungsleser waren, einen Eindruck davon bekommen, welche Möglichkeiten (Information, Service, Spaß …) eine tägliche Versorgung mit einer Zeitung bietet. So standen im Unterricht die ersten Wochen im Februar
unter der Maßgabe die Zeitung kennen zu lernen. Nach dieser Kennenlernphase
suchte sich jeder Schüler ein Thema für eine Langzeitarbeit
auf Basis der Recherche in der FAZ aus. Nach einigen Wochen
kristallisierte sich eine bunte Mischung von Themen heraus (siehe
unten), die die Schüler für längere Zeit bearbeiten
wollten. Ziel dieser Arbeit sollte ein kleines Archiv und eine
schriftliche Ausarbeitung oder eine Präsentation der
Rechercheergebnisse sein. Der Kurs entschied sich vollständig
für die Erstellung einer Archivmappe und die Präsentation
der Ergebnisse.
Dafür wurde eine Präsentationsmethode aus der Kreativ-Szene namens "Pecha Kucha" gewählt, bei der jeder Vortragende auf 20 Powerpointfolien à 20 sec mit automatischem Wechsel beschränkt ist. Dies sollte den Prä-sentationstag bei 21 Vorträgen zügig und abwechslungsreich gestalten. Um erste Erfahrungen und Eindrücke von der Präsentationsform zu bekommen, habe ich mich bereit erklärt einen Probevortrag zu halten und musste feststellen, dass 20 Sekunden pro Folie sehr kurz sein können. Je dichter der Präsentationstermin kam, desto hektischer wurde gearbeitet, es wurde nochh rege die Themen getauscht, einige Computer stürzten ab und in verschiedenen Haushalten warfen die Mütter wichtige Artikelsammlungen weg, aber am Präsentationstag waren fast alle sehr gut vorbereitet. Es stellte sich heraus, dass es trotz anfänglicher Skepsis ein kurzweiliger und sehr anregender Präsentationstag wurde, in der auch noch der letzte Vortrag aufmerksam verfolgt und abschließend diskutiert wurde. Der als Abschlussveranstaltung des Projektes gedachte Tag war ein Erfolg, wenn auch einige kritische Stimmen bezüglich der Tageszeitung laut wurden. Vielen Schülern ist es nicht gelungen, die Zeitung in ihren Alltag einzubauen und werden zunächst die tägliche Lektüre nicht fortsetzen, dennoch konnten einige Schüler und deren Familien von den Vorteilen der Zeitung überzeugt werden. Ich bin mir jedoch sicher, dass die meisten Schülerinnen und Schüler durch die längere Beschäftigung mit der Zeitung bezogen auf ein bestimmtes Thema eine positive Erfahrung mit der Zeitung gemacht haben und früher oder später doch auf eine tägliche Zeitung zurückgreifen werden. Folgende Themen wurden bearbeitet:
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