Europatag der 12. KlassenBesuch des MdEP Dr. Klinz und weitere Projekte (Fr. Wittig-Salmen)Felix Rossa + Nicole GramowskiAm 7. Mai 2009 fand in unserer Schule ein Europatag statt, an dem uns ein EU-Abgeordneter der FDP besuchte (Herr Dr. Klinz). Die Veranstaltung begann mit einer Begrüßung der Lehrer und anschließend wurden uns Hymnen der EU-Mitgliedsländer vorgespielt, die wir erraten sollten. Diesen Programmabschnitt fanden wir sehr gut, da Herr Eggert eine der Hymnen auf seiner E-Gitarre vorspielte. Daraufhin haben wir einen Film über die Europäische Union angeschaut. Er war sehr interessant, da man neue Informationen bekam, besonders über die Geschichte der Entstehung der Europäischen Union. Als der Film zu Ende war, folgte die Besprechung des Films. Der Film schien gut verstanden worden zu sein, da sich viele Leute beteiligten. Jedoch wäre es angenehmer gewesen, wenn man sich vor der Diskussion mit seinem Nachbarn kurz hätte austauschen können. Nach der Besprechung folgte eine längere Pause mit Buffet. Das Essen war sehr lecker, jedoch hätten sich mehr Leute beteiligen können, etwas mitzubringen. Der letzte Programmpunkt war nun der Besuch des FDP-Abgeordneten Dr. Klinz. Er berichtete zuerst von seinem Lebenslauf und von seiner Arbeit als Politiker. Er erzählte es lebhaft und vor allem leicht verständlich. Das Zuhören fiel, obwohl es ein langer und intensiver Vortrag war, nicht schwer. Nachdem er mit seinem Vortrag fertig war, gab es für uns die Möglichkeit Fragen zu stellen. Er gewährte uns sehr interessante Einblicke in das Leben und die Arbeit eines Politikers und über seine persönlichen Erfahrungen, sowie seine Laufbahn. Unserer Meinung nach waren die zwei interessantesten Fragen bzw. Antworten zu dem Thema, ob die Türkei in die EU solle und wo das Parlament nicht mitreden dürfe. Dr. Klinz sagte, dass das Europäische Parlament derzeit in der Agrarwirtschaft nicht mitreden dürfe, was sich jedoch nach dem Vertrag von Lissabon verändern solle. Er war außerdem der Meinung, dass man mit der Türkei eine Art Partnerschaft eingehen solle, allerdings keine Aufnahme stattfinden solle. Er sagte, es sei wichtiger erst Länder wie Kroatien aufzunehmen. Die Türkei solle lediglich wirtschaftlichen Anschluss erhalten. Wir fanden, dass der Europatag mit Herr Dr. Klinz ein großer Erfolg war, da es sehr informativ war und viel Spaß gemacht hat. Mein Eindruck von Europa.Bericht von Thomas SchaakEuropa ist längst nicht mehr nur ein Kontinent, welcher zwar aus vielen sehr speziellen Ländern besteht, sich selbst allerdings weder als Einheit noch als Wirtschaftsmacht betrachtet. Seitdem ich mich erinnern kann, gibt es ein aktives Europa, sicherlich stellt sich dieses erst neuerdings in den politischen Vordergrund, wie ich es kennen gelernt habe, doch es existiert und der Integrationsprozess schreitet schnell voran. Barrieren wie Zollstationen und vor allem die Berliner Mauer wurden abgebaut, Integrationspolitik und Werbung hinterlassen überall ihre Spuren. Deutscher sein, sich allerdings nicht als Europäer verstehen, Italiener und Schweden als total anders und ohne Gemeinsamkeiten mit sich selbst ansehen, geht nicht mehr wenn man selbst in Europa lebt. Natürlich besitzt jede Nationalität verschiedene Traditionen, Kulturen und Sprachen, doch unter dem Deckmantel der Politik wachsen wir sehr schnell und stark zusammen. Und genau das ist wichtig, denn als einfaches kleines Land in Europa wird in Zukunft kaum eine Nation eine Chance haben. Allein in totaler Naivität zu existieren und vor allem transnational in Handel und Wirtschaft aktiv zu sein, ist schon jetzt beinahe unmöglich. Als gemeinsames Europa, welches den größten Binnenmarkt der Welt stellt und zumindest innerhalb des Länderverbunds offene Grenzen und einheitlich Zölle vorzuweisen hat, stehen wir alle besser da, sowohl in der Globalisierung als auch in Wirtschaftskrisen, wie wir eine der schlimmsten derzeit erleben. MEIN PERSÖNLICHER BEZUG ZUR EUROPABericht von Salim Allitou, Orhan KodakIch finde, dass Europa für mich keinen hohen Stellenwert hat, doch mir ist bewusst, dass meine Aussage zunächst sehr oberflächlich und unüberlegt erscheint. Erst nach einer ausgiebigen Auseinandersetzung mit diesem Thema im Schulunterricht wurde mir einiges klarer. Die für mich zunächst selbstverständlichen Sachen in Deutschland und gleichzeitig im Leben werden u.a. von der Europäischen Union festgelegt und haben meist positive Auswirkungen auf mein Leben. Zu den Selbstverständlichkeiten gehört beispielsweise die Sicherheit der Menschen in Europa. Dies ist für uns, also meine Generation, quasi eine Selbstverständlichkeit und wird aus diesem Grund nicht bedeutend realisiert. Doch wenn man ältere Menschen mit Kriegsthemen konfrontiert, spalten sich die Meinungen mit den heutigen, da diese den Krieg hautnah erlebt haben. Stellt man sich mal vor, wie simple das Reisen innerhalb der EU geworden ist. Im Großen und Ganzen hat sich mein Bild von der EU zum Positiven geändert und meine vorherige Einstellung zu diesem Thema sich als oberflächlich erwiesen. Die Europäische Union ist eine unverzichtbare Gemeinschaft, von der ganz Europa profitiert. Sie sichert das friedliche Zusammenleben der Menschen und stärkt das Gemeinschaftsgefühl der Länder. Europa 800 - heuteText von Dominic Seubert und Tariq BassemDer Film "Wir alle sind Europa" behandelt die Entstehung des heutigen Europas und zeigt die Vor- und Nachteile. Alles begann im Jahre 800 n. Chr. mit der Krönung Karls des Großen in Aachen, der als der geistige Vater Europas gilt. Er schaffte ein christliches Europa. Zahlreiche Kriege haben immer wieder ein geeintes Europa verhindert, erschwert und es sich nicht entfalten lassen. Im Jahre 1648 hielten die großen Mächte Europas einen ersten gemeinsamen Friedenskongress. Die französische Revolution 1789 unter Napoleon war auf gutem Wege zu einem geeinten Europa unter französischer Führung mit Napoleon als oberstem Herrscher. Jedoch letztlich von den anderen Europamächten verhindert und zerschlagen. Ähnliche Ansichten wurden ebenso im ersten und zweiten Weltkrieg ausgefochten, jedoch mit Deutschland an der Spitze. Doch auch diese Vorhaben wurden, bekanntermaßen, vereitelt. Die Europäische Union wurde mit dem Ziel gegründet diesen häufigen und blutigen Krieg zwischen den Nachbarn ein Ende zu bereiten. Ab 1951 begann die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl. Die Länder wurden so wirtschaftlich und politisch vereint, um einen dauerhaften Frieden zu gewährleisten. Die Gründungsmitglieder waren Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien Luxemburg und die Niederlande. Im Jahre 1957 wird die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft ( EWG) erschaffen. Die EWG-Länder kontrollierten die Lebensmittelerzeugung gemeinsam, so dass jeder genug zu essen hatte. Am 1. Januar 1973 treten Dänemark, Irland und Großbritannien der Europäischen Gemeinschaft bei und bringen die Zahl der Mitgliedsstaaten damit auf 9. Im Jahre 1981 wird Griechenland der 10. Mitgliedsstaat der EG und 5 Jahre später folgen Portugal und Spanien.Im Jahre 1986 wird eine Europäische Einheitliche Akte unterzeichnet, die zur Schaffung des Binnenmarktes führt. Am 9. November 1989 kommt es zum Fall der Berliner Mauer. Die Grenze zwischen Ost- und Westdeutschland ist zum ersten Mal seit 28 Jahren wieder offen und die beiden Teile vereinigen sich wieder.Im Jahre 1993 wird der Binnenmarkt durch die 4 Freiheiten, den freien Verkehr von Waren, Dienstleistungen, Personen und Kapital, vollendet. Im Jahre 1995 treten der EU mit Schweden, Finnland und Österreich drei neue Länder bei. Im Jahre 2002 wird der Euro die neue Währung für zahlreiche Europäer. Mit dem Beitritt von 10 neuen Ländern im Jahre 2004 wird die politische Spaltung zwischen Ost- und Westeuropa überwunden. Mit Bulgarien und Rumänien treten nun 2007 zwei weitere osteuropäische Länder der EU bei, womit sich die Zahl der Mitgliedsstaaten auf 27 erhöht. |