In der Otto-Hahn-Schule wird wieder ungestört gelerntDie FNP berichtet vom Schulfest / Autor: FNP Robin GöckesNieder-Eschbach. Die Otto-Hahn-Schule ist wieder da. Mit einem großen Fest meldete sich die Gesamtschule am Wochenende zurück im Stadtteil. Nachdem Einladungen an Eltern und Nachbarschaft wegen der vielen Bauarbeiten im vergangenen Jahr ausfallen mussten, öffnete die Schule nun wieder alle ihre Türen und bot für die Besucher eine enorme Vielfalt auf. ![]() Mit Lebensmitteln spielt man nicht, aber man kann an ihnen forschen: Jennifer (17), Dominic (18, Mitte) und Stefan (19) lassen Strom mit 220 Volt durch eine Gurke fließen. Und siehe da - sie glüht. Foto: Helmut Seuffert Mit dem Fest wurde noch einmal die Einweihung der neuen Gebäudeteile und der lang ersehnte Abschluss der Bauarbeiten gefeiert. Der lag bereits im April. "Bisher bot sich aber noch keine Gelegenheit die neu gestaltete Schule standesgemäß einzuweihen, und vor allem auch den Eltern Gelegenheit zu geben, sich in Ruhe umsehen zu können. Das haben wir endlich nachgeholt", sagte Katharina Heinen, Stufenleiterin für die Klassen acht bis zehn. Allerdings sind noch immer nicht alle Bauarbeiten beendet. Erst kürzlich wurde das undichte Dach in der Aula repariert. Auch das Schultor, dass Zugang für ungebetene Besucher erschweren soll, ist noch brandneu. Am zweiten Lehrerzimmer wird noch gearbeitet. Auf dessen Einweihung warten die Pädagogen dringend, für 80 Kollegen ist ihr bisheriger Raum einfach zu klein. In wenigen Wochen können sie einziehen. Die Lehrer freut die Rückkehr zur Normalität: "Die Umbauzeit war schwierig. Überall war es eng und wir waren sehr eingeschränkt in unseren Möglichkeiten. Da sind die paar Arbeiten am zweiten Lehrerzimmer nichts dagegen", erzählt Lehrerin Yasmin Bergemann. Nun sei für die rund 1000 Schüler wieder der Unterrichtsalltag eingekehrt. Das, was am Samstag zu erleben war, war allerdings kein normaler Schulalltag. Fast jede Klasse hatte einen eigenen Verkaufsstand, eine Vorführung oder Ausstellung für das Fest vorbereitet. Bei 1000 Schülern ergab sich daraus ein ausgesprochen breit gefächertes Angebot. Das begann mit kulinarischer Vielfalt von der Waffel bis zur Bratwurst, ging mit zwei Vorstellungen der schuleigenen Theater-AG, Hip-Hop-Tanz und "Action-Painting" weiter. 30 Euro kosteten die Schülerkunstwerke. Im Chemieraum konnten Besucher sogar erleben, was sonst nur in Gourmet-Restaurants gereicht wird: Einer der Lehrer zeigte in paar Tricks des Molekularen Kochens. Stufenleiterin Heinen hob hervor, dass es aber vor allem die Schüler waren, die das Fest auf die Beine gestellt hatten. Von Schülern für Schüler und ihre Eltern. "Das ist ihnen toll gelungen", so das Lob von höchster Stelle. (göc) |