Otto-Hahn-Schüler lernen in sanierten RäumenFAZ Die Otto-Hahn-Schule in Nieder-Eschbach kann seit gestern wieder vollständig genutzt werden: Die Sanierung der Gesamtschule ist abgeschlossen, die Container, in denen während der Arbeiten unterrichtet wurde, haben ihre Aufgabe erfüllt. Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) übergab nach einer kurzen Festrede die Bauten wieder ihrer Bestimmung. Die beiden zuletzt renovierten Gebäudeteile, ein Bau mit Unterrichtsräumen und die Schul- und Stadtteilbibliothek, wurden für zehn Millionen Euro modernisiert und erweitert. Schon im Jahr 2004 war eine zusätzliche Sporthalle eröffnet worden; eine neue Cafeteria folgte im Jahr darauf. Insgesamt wurden 18 Millionen Euro ausgegeben. Schulleiter Stefan Schmidt, der die Verantwortung für knapp 1000 Schüler trägt, zeigte sich vom Ergebnis der Umgestaltung beeindruckt: "Es ist ein richtiger Schul-Campus entstanden." Besonders stolz sei er auf die Räume für Physik, Chemie und Biologie. Auf diese Fächer werde in der Otto-Hahn-Schule besonderer Wert gelegt. "Mit den jetzt fertiggestellten Einrichtungen wird die Otto-Hahn-Schule für lange Zeit die bestausgestatteten Naturwissenschaften unter allen Frankfurter Schulen haben." Roth rechtfertigte die für die Arbeiten bereitgestellte Summe: "Frankfurt soll sich zu einer Wissensstadt entwickeln, und wir wollen erreichen, dass in Zukunft kein Kind eine Schule ohne Abschluss verlässt." (fich.) Text: F.A.Z., 30.04.2008, Nr. 101 / Seite 56 |