Jugend-forscht-Projekt der OHS wird ausgezeichnetSandra und Kamil beißen sich durch
Mit der Wiederaufnahme eines Projekts aus dem Jahr 2005 haben Sandra Borowski (Stufe 12) und Kamil Jagiello (Abitur an der OHS 2007) am diesjährigen Regionalwettbewerb von Jugend forscht teilgenommen. Ihre Arbeit über die Isolierung und Trennung von Aminosäuren aus menschlichem Haar wurde mit dem 3. Preis ausgezeichnet. "Viva la Neugier" lautet das Motto des diesjährigen Wettbewerbs "Jugend forscht", den es jetzt bereits seit 43 Jahren gibt. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind aufgerufen in den Bereichen Biologie, Chemie, Physik, Informatik, Technik, Geo- und Raumwissenschaften und Arbeitswelt Themen ihrer Wahl zu bearbeiten. 48 Jungforschergruppen aus den Schulen der Region haben am 28. Februar ihre Ergebnisse im Industriepark Höchst der Jury und einem interessierten Publikum präsentiert. Die Bandbreite der vorgestellten Projekte reichte von der "Untersuchung der Lernfähigkeit von Mäusen im Labyrinth" bis zum "Nachweis der Hemmwirkung von Naturstoffen auf Viren". Sponsor und Gastgeber des Regionalwettbewerbs Rhein-Main Nord war sanofi-aventis, eines der weltweit führenden Pharmazeutischen Unternehmen. ![]() Drei Stunden lang verschaffte sich die aus Vertretern von Schule, Industrie und Forschung bestehende Jury einen Überblick über die Arbeiten. Die Teilnehmer stellten dazu ihre Ergebnisse vor und beantworteten weiterführende Fragen der Juroren. Die Jugend-forscht-Gruppe der OHS hatte es sich - als Fortführung eines Projekts aus dem Jahr 2005 - zum Ziel gesetzt, aus menschlichen Haaren die darin enthaltenen Eiweiße (Proteine) zu spalten und die entstehenden Eiweißbausteine (Aminosäuren) zu trennen und zu isolieren um sie für weitere Anwendungen (z. B. als Nahrungsergänzung) nutzbar zu machen. Dazu erprobten Kamil Jagiello (Abitur 2007 an der OHS) und Sandra Borowski (Stufe 12) mehrere Monate lang verschiedene Herangehensweisen und verbesserten diese durch eigene Versuche im Labor der OHS und der Universität Frankfurt. Nach der praktischen Arbeit dokumentierten die beiden ihre Ergebnisse in einer 15-seitigen schriftlichen Ausarbeitung und bereiteten für die Präsentation des Projekts beim Wettbewerb zusätzlich ein Poster vor. Kamil und Sandra bewiesen dabei das notwendige große Engagement und Durchhaltevermögen, um trotz des einen oder anderen Rückschlags letztlich zu sehr guten Ergebnissen zu kommen, die auch die Jugend-forscht-Jury überzeugen konnte. Diese zeichnete die Arbeit mit dem Titel "Eine haarige Angelegenheit (2)" deshalb mit dem 3. Preis aus. |