Tag der Offenen Tür 2008Erster Blick in die neuen Räume/FNP berichtet
und eine zwölfte Klasse die DNA-Struktur der Besucher isolierte, war der Andrang auf die Führungen durch den neuen Schultrakte groß: Insgesamt 25 Klassen-, zehn naturwissenschaftliche Räume, vier Projekt- und zwei Kunsträume stehen nun zur Verfügung. Darüber hinaus schaffen zwei neue Hörsäle und ein zusätzlicher Klausurraum genug Ausweichmöglichkeiten. Wände aus Glas mit Blick auf den Schulhof, Parkettböden und farbenfrohe Akzente geben eine Grundlage für eine motivierende Lernatmosphäre. Auf drei Lichthöfen mit vielen Sitzstufen können die Schüler frische Luft schnappen. Auch die Lehrer freuen sich über ihren ebenso hell gestalteten Aufenthaltsraum. Prunkstück der Sanierung ist zweifellos die neue Aula mit Vorhang, vielen Möglichkeiten zur Beleuchtung von Vorführungen sowie einer Leinwand. Yasmin Bergemann, Haupt- und Realschullehrerin für Deutsch und Englisch, betont, dass die Stadtteilbibliothek Nieder-Eschbach mit der Bibliothek der Schule in dem neuen Gebäude wieder zusammengelegt wird. "Das ist eine einzigartig praktische Zusammenlegung für die Schüler, die das Angebot sehr gut nutzen." Im neuen Gebäudetrakt werden die älteren Schüler ab der siebten Stufe büffeln. Die fünften und sechsten Klassen werden im Förderstufengebäude untergebracht, das ebenso erst vor zwei Jahren fertiggestellt wurde. Doch auch in der Zeit, in der ein Großteil der
Klassen auf Container ausweichen musste, waren die mehr als 1000
Schüler und die Lehrer produktiv: Wie in den vergangenen Jahren
fand das Comenius-Projekt statt, das Schülern einen Austausch
unter anderem nach Zypern, Ungarn und Spanien ermöglicht. Zudem
erfreute sich das Gewaltpräventationsprogramm der hessischen
Landesregierung "Prävention im Team" regen Interesses
von Schülern der Otto-Hahn-Schule. Die freiwilligen Teilnehmer
werden in Zusammenarbeit mit Polizei, Sozialarbeitern und Lehrern
über Gefahrensituationen und mögliches Eskalationsvorgehen
unterrichtet. Anschließend versuchen sie, beispielsweise im
täglichen Busverkehr, für Ruhe zu sorgen. "All dies
möchten wir gerne fortführen", plant Gabriele
Telgenbüscher, stellvertretende Schulleiterin.
"Außerdem möchten wir gerne die Angebote zur
Berufsorientierung für Schüler der elften Klasse ausbauen.
Ein Computerraum soll die Recherchen über Berufsbilder
erleichtern." Für den Hauptschulzweig gibt es ein solches
Angebot schon seit drei Jahren. Die Schüler können sich
durchgehend an zwei Sozialpädagogen wenden und sich rund um das
Thema Berufswahl beraten lassen.
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